Der Lenticulardruck ermöglicht es einen dreidimensionalen Effekt bzw. Bewegungsabläufe darzustellen ohne zusätzliche benötigte Hilfsmittel, beispielsweise eine 3D Brille.
Er ist somit das einzige Veredelungsverfahren im Druck welches es ermöglicht Bewegungsabläufe darzustellen.

So hat man in einem Druckerzeugnis mehrere Bilder gleichzeitig; die Aussage zu gewöhnlichen Drucken ist also deutlich höher.

Bild von einer Lenticular-Oberfläche

Die Funktionsweise

Die Funktionsweise ist denkbar einfach. Man hat zwei oder mehrere Ausgangsbilder, welche mittels spezieller Software entsprechend der Lenticularfolie in schmale Streifen umgerechnet und abwechselnd nebeneinander gedruckt werden.

Die Spezielle Linsenrasterfolie, welche dem Lenticulardruck überhaupt erst seine Eigenschaften ermöglicht, sorgt dafür, dass je nach Betrachtungswinkel nur die Streifen jeweils eines Bildes gesehen werden können. Diese werden optisch wieder zusammen gesetzt, sodass man ein ganzes Bild sieht.

Betrachtet man den Druck von einer anderen Perspektive, bzw. kippt man das Druckerzeugnis, so wird das andere Bild wahr genommen.

Je nach Anzahl der eingearbeiteten Bilder sind entweder abrupte Bildwechsel (das klassische Wackelbild) oder sogar fließende Kurzanimationen möglich.